Rosenblütentee | Das musst du VOR dem Kauf wissen!

RosenblütenteeRosen verbinden wir mit Romantik und Liebe. Ein Strauß der Blume ist häufig Geschenk zum Valentinstag oder einfach so ein Liebesbeweis. Das es sich ebenfalls um eine Heilpflanze handelt, die schon seit 2500 Jahren gegen verschiedene Beschwerden eingesetzt wird, ist fast vergessen.

Vor allem Kosmetika für Anti-Aging und als Rosentee gegen Entzündungen finden Rosen Verwendung. Es gibt aber noch ein paar weitere Heilwirkungen auf die wir in diesem Artikel eingehen wollen. Auszeichnen tut sich der Tee aus den Blütenblättern dabei vor allem durch seinen milden, leicht süßlichen Geschmack, so dass er von vielen gerne Getrunken wird.

Rosenblütentee Wirkung

Im Allgemeinen können die Wirkungen von Rosentee als entzündungshemmend, nervenstärkend und adstringierend zusammengefasst werden. Die von Hildegard von Bingen als „Venusblume“ bezeichnete Pflanze hilft zu dem gegen typische Frauenbeschwerden die durch Wechseljahre oder Menstruation ausgelöst werden. Als schmerzlinderndes Mittel kommen Rosenblüten außerdem bei Kopf- und Zahnschmerzen zum Einsatz.

Bei Entzündungen im Mundraum und des Zahnfleisches empfehlen sich Gurgeln und Mundspülungen. Die Gerbstoffe verbinden sich mit den Proteinen der Schleimhäute. Dadurch ziehen sich diese Zusammen, was Erregern und Bakterien das Eindringen in die Haut quasi unmöglich macht. Diese Eigenschaft bezeichnet man auch als adstringierend. Zusätzlich wirken die Gerbstoffe in hohem Maße entzündungshemmend.

Da viele Wirkstoffe freie Radikale fangen und somit antioxidativ wirken, soll Rosenblütentee gegen Falten wirken und das Hautbild verjüngen. Positive Einflüsse bei Hautproblemen konnten ebenfalls bei Ekzemen, Pickeln und Akne beobachtet werden.

Bei folgenden Beschwerden kommt Rosenblütentee in der Volksheilkunde zum Einsatz:

  • Probleme der Lunge
  • Asthma
  • COPD
  • Erkältungen und Grippe
  • Verdauungsbeschwerden wie Durchfall
  • Insektenstiche (abschwellend und gegen Juckreiz)
  • Herzkreislauf-Probleme
  • geschwollene Mandeln

Zudem sollen Rosenblüten die Ausschüttung von Histamin hemmen und so positiven Einfluss auf Allergien und Heuschnupfen nehmen.

Eine weitere kreative Anwendung für Heideblütentee ist die Herstellung von Kompressen. Diese helfen bei geschwollenen und gereizten Augen sowie Hautproblemen. Die mit dem Tee getränkten Tücher oder Binden werden einfach für ca 10 Minuten auf die betroffene Körperstelle gelegt und können so ihre entzündungshemmende Wirkung entfalten.

Heideblütentee fördert einen erholsamen Schlaf. Hierfür kann entweder eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen eine Tasse Tee getrunken werden, oder man legt einen Beutel mit den getrockneten Blüten unter das Kopfkissen.

Das Mischen mit anderen Kräutern wie Salbei oder Malvenblüten verstärkt die Wirkungen der Heilpflanzen.

Rosenblütentee wird gelegentlich sogar eine Wirkung gegen Krebs zugesprochen, diese ist allerdings nicht wissenschaftlich bestätigt.

Inhaltsstoffe von Rosenblütentee

Die Wirkungen von Rosentee beruhen auf seinen Inhaltsstoffen. Hauptsächlich sind es ätherische Öle und Gerbstoffe, die zu den gesundheitsfördernden Effekten führen. Es sind aber noch weitere Stoffe enthalten, unter anderem Anthocypane, die zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen und antioxidativ wirken. Die Inhaltsstoffe lassen sich im einzelnen als

  • Anthocypane
  • Gerbstoffe (Geraniol 20 – 40 % und Citronellol 20 – 55 %)
  • Ätherische Öle
  • Saponine
  • Monoterpene
  • Nerol

auflisten. Die Gerbstoffe Geraniol und Citronellol hemmen nicht nur das Wachstum von Pilzen und Bakterien sondern helfen den Schleimhäuten eine Barriereschicht gegen viele Kranksheitserreger zu bilden. Sie hemmen aber auch die Eisenaufnahme des Körpers, aus diesem Grund sollte Rosenblütentee nicht über lange Zeiträume regelmäßig getrunken werden.

Rosenblütentee in der Schwangerschaft

Viele Frauen, die sich in der Schwangerschaft befinden wollen von den entspannenden und gesunden Wirkungen eines guten Früchte- oder Kräutertees profitieren. So genannter Schwangerschaftstee, der die Bedürfnisse in dieser besonderen Situation befriedigt, ist sogar richtig in Mode. Klar, viele Tees enthalten Vitamine und Mineralstoffe, von denen der Körper in der Schwangerschaft mehr benötigt als sonst.

Ist Rosentee in der Schwangerschaft das Richtige? Auf der einen Seite ist Rosenblütentee natürlich keine Ausnahme wenn es um Vitamine und gesunde Inhaltsstoffe geht. Auf der anderen Seite kann ein regelmäßiger Konsum die Eisenaufnahme hemmen. Und gerade Eisen ist in der SSW häufig Mangelware. Am besten sollte deshalb der begleitende Arzt über die Einnahme informiert werden und im Zweifel auf einen anderen Tee zurückgegriffen werden.

Rosenblütentee kaufen

Wer mit den Gedanken spielt Rosenblütenblätter für einen leckeren Tee zukaufen, der sollte ein paar Dinge beachten. Häufig werden Rosenblüten in Drogerien angeboten. Wichtig ist auf jeden Fall bio. Rosen aus konventionellem Anbau, die häufig auch beim Floristen zu Dekorationszwecken und als Duftmittel angeboten werden sind in der Regel mit Pestiziden und Unkrautvernichtungsmitteln belastet. Es sollten also Rosenblüten oder Knospen  gekauft werden, die speziell für die Verwendung als Tee produziert wurden. Am leichtesten lassen sich solche Produkte online bestellen.

Häufig werden auch Teemischungen, die Rosenblüten enthalten angeboten. Hier handelt es sich häufig um schwarzen, grünen oder auch Roibuschtee. Auch andere Teemischungen werden zum Teil mit Rosenblüten verfeinert.

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Rosenblütentee Zubereitung & Dosierung

Rosentee sollte nicht direkt mit kochendem Wasser aufgegossen werden, da wichtige Wirkstoffe durch die Hitze zerstört werden. Am besten wird das Wasser zum Kochen gebracht und dann für ca. 5 Minuten zum abkühlen stehen gelassen. Anschließend werden die Rosenblüten mit dem heißen Wasser übergossen. 2 Teelöffel der getrockneten Blütenblätter reichen für ca. 250 ml. Am besten passt man die Menge dem eigenen Geschmack an.

Die optimale Ziehzeit beträgt 5 bis 10 Minuten. Danach können die Blütenblätter oder Knospen abgesiebt werden und der Tee ist fertig. Für eine schlaffördernde Wirkung empfiehlt es sich abends eine Tasse des Tees etwa 30 Minuten vor dem zu Bett gehen zu trinken. Soll eine Entzündung behandelt werden können bis zu 3 Tassen täglich getrunken werden. Von einer Einnahme über einen längeren Zeitraum sollte auf Grund des hemmenden Effektes auf die Eisenaufnahme abgesehen werden.

Rosenblütentee selber machen

Rosentee selber machenDie Gattung der Rosengewächse umfasst laut Wikipedia 100 bis 250 Arten. Für einen geschmackvollen Tee sind davon aber nur wenige geeignet, auch wenn dieser sonst relativ einfach selbst hergestellt werden kann. Zu den im Zusammenhang mit Heilwirkungen interessanten Rosenarten gehören:

  • Damaszener Rose (Rosa damascena)
  • Essig-Rose (Rosa gallica)
  • Kohl-Rose (Rosa centifolia)

der Gehalt an ätherischen Ölen und anderen wichtigen sekundären Pflanzenstoffen ist in den anderen Arten selten hoch genug.

Frische Blütenblätter sind zwar besser als die getrockneten Varianten aus Reformhaus, Drogerie und Co. lassen sich aber nur zur Rosenblüte im Juni sammeln. Der beste Zeitpunkt für die ernte ist früh morgens, wenn die Blüten noch taufrisch sind, denn dann ist der Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten.

Soll die Blütenpracht im Garten erhalten bleiben ist es Ratsam nur die reifen Blütenblätter zu sammeln. Die Knospe selbst bleibt so unangetastet und kann weiter austreiben. Werden zu junge Blütenblätter gepflückt, bleibt das weitere Wachstum aus und ein kahler Blütenstängel zurück. Damit die Blütenblätter länger frisch bleiben, sollten sie möglichst schnell nach der Ernte luftdicht verschlossen werden.

Bei dem zubereiten eines Tees aus frischen Blüten darf die Menge übrigens durchaus etwas größer sein, da die Wirkstoffe nicht so verdichtet sind wie in einem getrockneten Tee.

Natürlich muss auch bei Pflanzen aus dem eigenen Garten auf die Anwendung von chemischen Mitteln verzichtet werden, wenn diese später für den Verzehr geeignet sein sollen.

Erfahrungen mit Rosenblütentee

Schaut man im Internet nach Erfahrungen, die Teetrinker mit dem Rosentee machen, fallen als erstes die Bewertungen seines Geschmacks auf. Viele finden den Tee sehr lecker denn häufig verströmt das rosige Aroma schon beim Öffnen der Packung. Einige berichten ebenfalls von den positiven Wirkungen auf das Hautbild und bei Verdauungsbeschwerden. Auch für einen besseren Schlaf wird er abends gerne getrunken und ähnelt hier dem Heideblütentee in seiner Wirkung.

Nebenwirkungen von Rosenblütentee

Direkte Nebenwirkungen von Rosentee sind nicht bekannt. Bei zu häufigem Genuss kann es jedoch schnell zu einem Eisenmangel kommen. Wie bei anderen Heilpflanzen auch kann es unter Umständen zu allergischen Reaktionen kommen. Dies sollte vorher abgeklärt werden.

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