Rosmarin Tee – Was du VOR dem Kauf wissen musst!

Rosmarin TeeRosmarin gilt nicht nur als beliebtes Gewürz der mediterranen Küche, sondern auch als Heilkraut. Sein Name setzt sich aus den lateinischen Wörtern „ros“ und „mare“ zusammen und bedeutet „Tau des Meeres“. Die alten Römer, Griechen und Ägypter kultivierten die Pflanze bereits und nutzten sie medizinisch und für ihre rituellen Bräuche. Die Griechen verwendeten das Kraut zur Behandlung von Schmerzen, Ermattung, Wunden, Husten und Dreitagefieber. Aus dem Mittelalter ist eine medizinische Abhandlung zum Rosmarin bekannt, die vermutlich seit dem 13. Jahrhundert bis ins 16. Jahrhundert überliefert worden ist. Eine wichtige Bedeutung wird der Heilpflanze auch in der chinesischen Medizin zugeschrieben. Bis heute ist Rosmarin in der Pflanzenheilkunde ein anerkanntes Heilkraut. Im Jahr 2017 wurde Rosmarin vom Naturheilkundeverein NHV Theophrastus zur Heilpflanze des Jahres gekürt.

Rosmarin Inhaltsstoffe

Tee aus frischen Blättern enthält folgende Wirkstoffe:

  • ätherische Öle (1,8-Cineol, Terpineol, Campher und alpha-Pinen)
  • Gerbstoffe wie Rosmarinsäure
  • Flavonoide
  • Antioxidantien
  • Saponine
  • Glycolsäure
  • Diterpene
  • sowie Carnosolsäure.

Rosmarin Tee Wirkung

Rosmarin wirkt desinfizierend, Kreislauf-stabilisierend, schmerzlindernd, krampflösend verdauungs- und durchblutungsfördernd, harntreibend und nervenstärkend, sowie schwach mikrobiell und antiviral. Dies macht den Tee zu einer guten vorbeugenden Maßnahme bei sich anbahnenden Erkältungen und grippalen Infekten. Auch eine Wirkung gegen den neuartigen Coronavirus kann unter Umständen möglich sein.

Laut einer Studie von Forschern aus Basel aus dem Jahr 2018 hat er antioxidative und antibakterielle Eigenschaften und bekämpft oxidativen Stress, freie Radikale und verschiedene Bakterien-Stämme. Die antikanzeröse Eigenschaft wirkt gegen Tumore.

Anwendungsgebiete bei Schmerzen und Erkrankungen

Anwendungsgebiete von Rosmarin Tee sind die Linderung von Migräne, Kopfschmerzen, Rheuma, Zahnfleischentzündung, Völlegefühl, Bauschmerzen, Blähungen, Verdauungsbeschwerden, Durchblutungsstörungen, Herz-Kreislauf-Problemen, Harnwegsinfekte, Erkältung und Bronchitis. Je nach Dosierung kann Rosmarin den Blutdruck senken oder erhöhen. Regelmäßig eingenommen stärkt Rosmarin Tee den Herzmuskel und beugt so Herz-Krankheiten vor.

Rosmarin statt Kaffee am Morgen und zur Gewichtsreduktion

Der Tee fördert die Konzentration und macht wach, weswegen der pflanzliche Tee statt Kaffee am Morgen getrunken werden kann. Aus einer Studie von 2018 mit Studenten geht hervor, dass Rosmarin sich positiv auf Angstzustände und Depressionen auswirkt. Der Tee ist ebenfalls ein beliebtes Hilfsmittel zum Abnehmen, da er den Stoffwechsel und die Verdauung ankurbelt und Heißhungerattacken minimiert.

Heilkraut in der Frauennaturheilkunde

Rosmarin Tee wird auch in der Frauennaturheilkunde eingesetzt zur Behandlung von Menstruationskrämpfen während der Periode, zur Zyklusregulierung der Periode, zur Anregung vom Eisprung bei Kinderwunsch und zum Ausgleich des Hormonmangels in den Wechseljahren. Tatsächlich gibt es viele Berichte, in denen Frauen mit Kinderwunsch ihre Erfahrung über die Auswirkung von Rosmarin Tee und dem Eisprung teilen. Allerdings wird während der Schwangerschaft von der Rosmarin Anwendung außerhalb der Küche als Gewürzmittel abgeraten, weil es wehenfördernd wirken kann. Während der Stillzeit sollte Rücksprache mit dem zuständigen Arzt gehalten werden.

Rosmarin Tee kaufen

Rosmarin lässt sich nahezu überall kaufen, zum Beispiel in Supermärkten oder Drogerien wie DM oder Rossmann, Reformhäusern und Apotheken. Als Gewürz steht es in der Küchenabteilung und ausgewählte Läden haben Rosmarin Tee im Beutel oder zum selbst Dosieren. Frische Rosmarinblätter haben meistens eine stärkere Wirkung als der Tee aus dem Beutel. Möchte man Rosmarin Tee kaufen, sollte auf Bio Qualität geachtet werden.

Kauft man den Tee online, kann man sich vorab darüber informieren, welche Erfahrung andere Kunden damit gemacht haben. Außerdem findet man in speziellen Onlineshops für Heilkräuter-Tees leichter einen Tee mit Bio-Zertifikat.

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  • TIPP: Rosmarin immer mitkochen, da es sein volles Aroma erst durch Hitzeeinwirkung entfaltet.
  • Als Heilpflanze des Jahres 2011 bilden die Blätter des Rosmarinus eine hervorragende Basis für einen wohlschmeckenden Tee. Der Duft des Rosmarintees zieht nach dem Aufbrühen durchs ganze Haus und verbreitet sein mediterranes Flair. Eine gelungene Alternative zu Salbei und Kamillentee.
  • Der sonnenverliebte Rosmarin gehört zur mediterranen Küche wie kaum ein anderes Kraut. Der Grund ist ganz einfach: Rosmarin ist ein echter Aromakönig. Die ätherischen Öle verbreiten schon beim leichten Reiben der Blätter zwischen deinen Fingern ihren intensiven Duft. Rund drei Prozent seiner Inhaltsstoffe sind eben jene ätherischen Öle. Da wundert es kaum, dass sie auch für Duftlampen oder in der Aromatherapie zum Einsatz kommen.
  • Herkunft: Spanien - Zutaten: Rosmarin getrocknet und geschnitten
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  • Für eine Tasse Rosmarintee wird ein gehäufter Teelöffel getrockneter Rosmarin-Blätter mit 250ml heißem Wasser aufgegossen. Nun lässt du die Mischung etwa acht bis zehn Minuten ziehen und siebst anschließend ab. Fertig ist der Rosamrin-Tee.
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Anwendungen von Rosmarin Tee

Rosmarin kann man auch als Spülung für die Haare verwenden. Das Kraut gilt als Helfer gegen Haarausfall. Es soll nicht nur Haarausfall verhindern, sondern auch die Haare stärken und gegen Schuppen und eine trockene Kopfhaut wirken. Bei Augenringen und Tränensäcken soll es helfen, Rosmarin Tee auf die Partie im Gesicht zu tupfen. Ein Bad oder eine Waschung lindert Schmerzen und Verspannungen.

Dosierung und Zubereitung

Rosmarin Tee zubereitenDer Tee lässt sich einfach selber machen. Zur Zubereitung des Tees wird ein Löffel auf 250 ml mit kochendem Wasser übergossen und benötigt eine Ziehzeit von 8 bis 10 Minuten. Neben dem grundsätzlichen Rezept gibt es oft verschiedene Abwandlungen, die bestimmte Geschmacksnoten ergänzen. So lässt sich der Tee beispielsweise mit Zitrusschalen kombinieren, die aus biologischem Anbau stammen sollten. Wer Rosmarin Tee täglich trinken möchte, kann auf diese Weise je nach Rezept variieren.

Rosmarin Tee selber machen

Um Rosmarin Tee frisch zubereiten zu können, sollte man ihn aus frischen Blättern zubereiten. Wer Rosmarin Tee täglich trinken möchte, kann den Anbau einer eigenen Pflanze erwägen.

Der eigene Anbau

Möchte man Tee immer frisch zubereiten, sollte man Rosmarin selbst anpflanzen. Das Heilkraut lässt sich im eigenen Garten oder auf dem Balkon, am besten im Kübel anbauen. Sie benötigt warme und sonnige Standorte und kann den Winter draußen nicht überleben. Rosmarin hat eine Keimtemperatur von 20° C und braucht mehrere Wochen über Wärme und Licht. Entweder man entscheidet sich für eine Vorkultur im Gewächshaus oder eine vorgezogene Staude.

So pflanzt man an

Die Pflanze kann je nach Sorte bis zu 2 m hoch wachsen und Blüten tragen. Im Herbst und im Frühling sollte sie gedüngt werden. Zu viel verträgt die Pflanze nicht. Beim regelmäßigen Gießen sollte dringend darauf geachtet werden, dass keine Staunässe entsteht. Trockenheit macht ihr nichts aus. Von Mai bis Oktober können die Blätter geerntet werden.

Ernte und Trocknen der Rosmarinblätter

Die Blätter oder Triebe werden mit einem scharfen Messer entfernt. Sie lassen sich nun entweder über ein paar Wochen bei einer Temperatur von 20 bis 27° C auf Zeitungspapier oder in Sträußen oder im vorgeheizten Backofen bei 50° C 4 bis 6 Stunden trocknen. Beide Varianten erfordern, dass die Zweige oder Blätter je nach Art der Trocknung alle 1 bis 3 Tage oder jede Stunde etwas durchmischt werden.

Alternativen zu Rosmarin Tee

Rosmarin-Arznei in anderen Formen

Wer keinen Rosmarin Tee mag, kann das Heilkraut auch in anderer Form zu sich nehmen. Alternativ kann man Rosmarinblätter (50 g auf einen Liter Wasser) aufkochen mit einer Ziehzeit von 30 Minuten und den abgekühlten Sud ins Badewasser geben. Das Bad sollte nicht länger als 15 Minuten dauern. Bei Muskelschmerzen, Rheuma und Erkältung gibt es in der Apotheke Fertigpräparate wie Salben und Cremes.

Alternativen zum Rosmarin

Neben Rosmarin gibt es eine Reihe an anderen Kräutern und Tees, die gesund und für ihre Heilwirkung bekannt sind.

Zur Linderung von Magen-Darm Beschwerden

Ingwer hilft beim Abnehmen, regt die Verdauung an, wirkt antibakteriell und wird zur Behandlung von Verdauungsschwierigkeiten und Erkältungssymptomen angewandt. Fenchel ist ebenfalls gut bei Erkältungen und darüber hinaus krampflösend und schmerzlindernd bei Magen-Darm-Problemen.

Effektive Heilwirkung bei Erkältungserkrankungen

Salbei enthält wie Rosmarin ätherische Öle und Gerbstoffe und ist dafür bekannt, Erkältungssymptome und Entzündungen zu lindern und die geistige Leistungsfähigkeit zu steigern. Thymian ist wie Rosmarin aus der Küche bekannt, wirkt antibakteriell, antiviral, entzündungshemmend und schleimlösend (das lockert den Husten) und ist somit ebenfalls ein wirksames Heilkraut bei Erkältungen und Halsschmerzen.

Heilkräuter gegen Schmerzen und zur Beruhigung

Hanf ist ein wirksames Mittel gegen Migräne und Kopfschmerzen, da es die Schmerzen lindert und Entzündungen hemmt. Stark gegen derartige Schmerzen ist auch Minze. Darüber hinaus wirkt sie schleimlösend, eignet sich allerdings nur zur Inhalation und nicht zur direkten Behandlung der Schleimhäute. Lavendel wirkt ebenfalls schmerzlindernd und entspannend.

Ingwer, Salbei, Thymian, Fenchel, Hanf, Minze und Lavendel können ebenfalls als Tees aufgegossen werden.

Nebenwirkungen

Obwohl Rosmarin gesund ist, gibt es wie bei jedem Heilkraut mögliche Nebenwirkungen, die bei normaler Dosierung aber üblicherweise nicht auftreten. So kann es zu allergischen Reaktionen oder Unverträglichkeiten kommen. In der Schwangerschaft sollte auf Rosmarin verzichtet werden, da es wehenfördernd wirkt. In der Stillzeit sollte man die Anwendung mit dem behandelnden Arzt absprechen. Ab einer Dosis von über 4 Tassen kann der Tee außerdem den Blutdruck erhöhen.

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