Wermuttee | Das musst du VOR dem Kauf wissen!

WermutteeWermuttee ist trotz seiner exzellenten Wirkung als Magenbitter eher unbekannt. Trotzdem kennt so gut wie jeder Wermutkraut in Form von Absinth. Der Schnaps mit halluzinogener Wirkung wurde schon vor langer Zeit von bekannten Künstlern wie Ernest Hemmingway oder Manet gerne getrunken. Der ein oder andere richtete sich mit der „Grünen Fee“ sogar zu Grunde.

Im Gegensatz zu dem als Absinth bekannten Getränk ist Wermuttee jedoch ungefährlich und kann bei verschiedenen Krankheiten Linderung verschaffen. Das der Tee trotz allem nicht bei jedem beliebt ist sagt schon der sprichwörtliche „Wermutstropfen“.

Wermuttee Wirkung

Die Heilwirkungen von Wermutkraut sind schon lange bekannt. Hippokrates erwähnte es bereits vor 2500 Jahren. In der neueren Zeit waren es Hildegard von Bingen, Kräuterpfarrer Johann Künzle sowie Sebastian Kneipp, die stets die Anwendung von Wermut empfahlen.

Wermuttee ist bei Verdauungsbeschwerden und Problemen der Leber ein gutes Naturheilmittel. Er regt die Produktion von Magen- und Gallensäften an und sorgt für eine schnelle Genesung. Verantwortlich sind hier die Bitterstoffe. Sie unterstützen außerdem die Bauchspeicheldrüse und können so ebenfalls die Cholesterinwerte positiv beeinflussen. Bei Magenschmerzen, Durchfall und Verstopfung ist Wermuttee also die erste Wahl.

Frauen hilft Wermuttee bei den typischen Beschwerden der Periode. Er fördert die Menstruation und wirkt gleichzeitig krampflösend.

Mit Wermuttee kommt man gut durch den kalten Winter. Zum einen töten die Inhaltsstoffe des Tees Erreger und helfen so gegen Erkältungen und grippale Infekte, zum anderen fördert Wermut die Durchblutung. So wärmt er besonders gut. Früher waren Frostbeulen an den Füßen im Winter ein echtes Problem. Wermutkraut wurde zusammen mit einem guten Trägeröl zur Behandlung der Beulen eingesetzt.

Hippokrates setzte Wermut im antiken Griechenland zur Behandlung von Demenzerkrankungen ein. Aktuelle Forschungen haben bereits gezeigt, dass er damit genau richtig lag. Ein bestimmter Stoff im Wermutkraut setzt an die Acetylcholinrezeptoren an  und aktiviert diese. Sogar der Gedächtnisschwund durch Alzheimer soll sich so aufhalten lassen.

Inhaltsstoffe von Wermutkraut

Wermutkraut enhält sehr viele Bitterstoffe. Bei diesen handelt es sich um Flavonoide. Diese sekundären Pflanzenstoffe sind für die Farbgebung zuständig. Wer den ein Blatt Wermutkraut zwischen den Fingern zerreibt, wird direkt den starken bitteren Geruch wahrnehmen. Dieser rührt von den ätherischen Ölen her, die in außergewöhnlich hoher Konzentration vorkommen.

Inhaltsstoffe sind:

  • Ätherische Öle
  • Flavonoide
  • Absinthol
  • Glykosid Absinthin
  • Bitterstoffe
  • Artemisin
  • Absinthiin
  • Anabsinthiin
  • Bernsteinsäure

Wermuttee kaufen

Im Handel ist Wermuttee sowohl lose als auch als Arzneitee in Beuteln erhältlich. Aus unserer sich ist vor allem die Bio-Qualität wichtig. Bei dem Kauf von Teebeuteln sollte bedacht werden, dass die Dosierung nur über die Wassermenge individuellen Bedürfnissen angepasst werden kann.

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Anwendungen von Wermuttee

Neben der inneren Anwendung bei Magenbeschwerden und zur Unterstützung der Leberfunktion, gibt es einige weitere interessante Behandlungsmöglichkeiten.

Wer unter müden Augen oder einem Gerstenkorn leidet, kann Wattepads in den Tee tunken. Gut auswringen und anschließend für einige Minuten auf die Augen legen. Dies bietet sich auch bei Entzündungen anderer Körperregionen an. Hier ist ebenfalls die Zugabe von Wermut zum Badewasser eine gute Möglichkeit. Um ein wirksames Bad zuzubereiten, sollten die getrockneten Blätter nicht direkt in das Badewasser gegeben werden. Besser ist es vorher einen normalen hochdosierten Tee zu kochen und diesen anschließend in das Bad zu schütten.

Mit Wermuttee kann ebenso die Raumluft verbessert und Schädlinge sowie Insekten vertrieben werden. Hierfür setzt man eine Art Desinfektionspray an. Man benötigt dafür jeweils 2 Teelöffel Thymian, Lavendel, Rosmarin und Wermutkraut. Die Kräuter werden mit einem halben Liter Apfelessig übergossen und luftdicht verschlossen. Nach 3 bis 4 Wochen ist die Mischung gut Durchgezogen. Die Kräuter können nun abgesiebt werden und die Flüssigkeit im Raum vernebelt werden. Das geht zum Beispiel indem sie in einem weiten Gefäß auf die Heizung stellt. Dies dient vor allem in der Erkältungszeit um Ansteckungen zu vermeiden. Motten, Mücken und Co können auf diese Weise ebenso vertrieben werden.

Wenn Kinder unter Läusen leiden kann mit dem Tee eine Haarspülung helfen die Plagegeister zu beseitigen. Dies gilt auch jegliche Schädlinge, die unsere Zimmerpflanzen befallen. Hierfür kann der Tee oder das „Desinfektionspray“ in eine Sprühflasche gegeben und die betroffen Pflanze damit eingesprüht werden. Bei einem Befall der Wurzeln oder der Erde mit zum Beispiel Wurzelmilben kann die Pflanze mit dem abgekühlten Tee gegossen werden. Alternativ kann das Kraut nach dem Teekochen auf die Erde gelegt werden.

Wermuttee Zubereitung und Dosierung

Wermut Tee kochenWermuttee kann aus frischen und getrockneten Blättern aufgegossen werden. Zudem sind sowohl Teebeutel als auch loser Tee erhältlich. Bezüglich der Dosierung werden im Internet häufig 1 bis 2 Teelöffel der getrockneten Blätter pro Tasse empfohlen. Wir raten hier mit einer deutlich geringeren Dosis zu beginnen. Diese kann erhöht werden, der Tee wird dann bitterer. Auch die Ziehzeit von bis zu 10 Minuten kann verkürzt werden. Wir empfehlen einfach zu testen um den eigenen Geschmack zu finden.

Wermuttee sollte nicht gesüßt werden, um den Geschmack jedoch etwas zu verbessern, kann Wermut beispielsweise mit Pfefferminztee gemischt werden. Getrunken wird der Tee stets nach dem Essen.

Bei akuten Beschwerden wie zum Beispiel Magenschmerzen kann sofort mit dem Trinken des Tees begonnen werden. Nachdem die Beschwerden abgeklungen sind, kann der Tee wieder abgesetzt werden. Bei Anwendung zur Verbesserung der Leberwerte empfehlen wir eine Kur von ca. 3 Wochen. In dieser Zeit sollten 2 bis 3 Tassen täglich getrunken werden. Nach den 3 Wochen erfolgt zumindest eine kurze Pause.

Wermuttee selbst herstellen

Wermuttee kann aus frischen oder getrockneten Blättern des Krautes selbst hergestellt werden. Hierfür empfiehlt sich die Kultivierung der Pflanze im heimischen Garten. Wermut ist anspruchslos und lässt sich von März bis Ende Mai einfach aussäen. Erfolgt die Aussaat erst im Juni oder Juli können die Blätter erst im Folgejahr geerntet werden.

Während der Blütezeit ist der Wirkstoffgehalt der Blätter am höchsten. Sie können während der Blüte einfach abgeschnitten und zu Bündeln gebunden zum Trocknen aufgehangen werden. Der Trocknungsprozess dauert in etwa 3-7 Tage. Wichtige Wirkstoffe bleiben nahezu vollständig erhalten. Anschließend können die Blätter zerschnitten und trocken sowie lichtgeschützt in Dosen gelagert werden. Wermut wächst bei guten Bedingungen sehr gut und schnell, so dass genügend Blätter für das ganze Jahr geerntet werden können.

Wermuttee ist nicht giftig

Absinth, der Schnaps aus Wermut, war früher nicht ohne Grund verboten. Die ätherischen Öle können sich zu der Substanz Thujon verbinden. Diese ist in hoher Konzentration ein Nervengift. Wer zu viel von dem Schnaps trank litt unter dem sogenannten „Absinthismus“. Dabei handelt es sich aber nicht etwa um eine Alkoholkrankheit, der Begriff bezeichnet die Schäden, die durch Thujon hervorgerufen werden können. Lähmungserscheinungen und starke Krämpfe gehören dazu. Langfristig wird das Gehirn auf diese Weise dauerhaft geschädigt.

Im Gegensatz zu dem Schnaps ist Wermuttee jedoch nicht giftig. Die ätherischen Öle verflüchtigen sich und die Substanz Thujon ist so gut wie nicht mehr enthalten. So kann Wermuttee auch über längere Zeiträume hinweg zum Beispiel zur Unterstützung der Leber getrunken werden.

Erfahrungen mit Wermuttee

Erfahrungen mit dem Tee des Wermutkrautes widmen sich vor allem der Appetitlosigkeit, schlechten Leberwerten und Magenschmerzen. Hier konnte der Tee gute Dienste leisten und hat gut geholfen.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen für Wermuttee sind nicht bekannt. Bei Allergien gegen Korbblütlern kann es zu entsprechenden Reaktionen kommen. Schwangeren und stillenden Müttern wird die Einnahme von Wermuttee nicht empfohlen. Auch kleine Kinder sollten auf den Tee verzichten.

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